Vertreterversammlung der VR Bank Dinkelsbühl 2015

Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren auf Vertreterversammlung im Schrannenfestsaal die positive Jahresbilanz 2014

Die VR Bank Dinkelsbühl hat am 12. Mai 2015 mit Ablauf der Vertreterversammlung auch bilanztechnisch den Schlussstrich unter das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2014 gezogen.

„Unsere VR Bank Dinkelsbühl kann auf ein insgesamt gutes Jahr 2014 zurückblicken“, zog der Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Glenk Bilanz. Dem schloss sich Aufsichtsratsvorsitzender und Versammlungsleiter Georg Habelt im Namen des Kontrollgremiums vorbehaltlos an. Das Jahr 2014 war von der expansiven Geldpolitik der EZB geprägt. In zwei Schritten senkte die Notenbank zum Beispiel den Hauptrefinanzierungssatz von 0,25 auf 0,05 Prozent. Der Zinssatz liegt quasi bei „Null“ und das wird auch die nächsten Jahre so bleiben. Durch die niedrigen Zinsen geht die Zinsspanne zurück und es wird für jedes einzelne Kreditinstitut schwieriger Gewinne zu erzielen. Der Vorstandsvorsitzende rechnet in den kommenden Jahren mit einem weiteren dramatischen Rückgang der Zinsspanne. Diese große Herausforderung kann nicht von allen Banken alleine gemeistert werden. Die Folge werden Fusionen sein, um zu überleben.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen steht die VR Bank Dinkelsbühl aber gut da und konnte ihre Bilanzsumme um auf 658 Millionen Euro steigern. Das bilanzielle Kundenanlagevolumen stieg auf 485 Millionen Euro an. Das Kreditvolumen beläuft sich auf 407 Millionen Euro.

Fabian Neitzel, Vorstandsmitglied der VR Bank Dinkelsbühl, ergänzt: "Zwar konnte 2014 ein Bilanzgewinn von 1,7 Millionen erreicht werden, wir können uns aber schon jetzt darauf einstellen, dass die Ertragszahlen deutlich zurückgehen werden."

Das langjährige Aufsichtsratsmitglied Albert Lämmerer scheidet altersbedingt aus dem Gremium des Aufsichtsrats der VR Bank Dinkelsbühl aus. Für seine gewissenhafte und bereichernde Arbeit danke ihm der Vorstand.

Eine besondere Auszeichnung erfuhr Aufsichtsratsvorsitzender Georg Habelt. Herr Habelt erhielt für seine 40-jährige Tätigkeit im Aufsichtsrat die Verbands-Ehrennadel in Gold überreicht. Die Auszeichnung nahm Friedrich Blaser, Bezirksdirektor des Genossenschaftsverbands Bayern, vor.

Im Anschluss referierte Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen auf unterhaltsame Art über die Auswirkungen der Demographie und die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme.